Nach einer ruhigen Nacht erreichten wir am frühen Morgen Honningsvag.
Honningsvåg ist eine kleine Stadt im Norden Norwegens und gehört zur Gemeinde Nordkapp in der Provinz Troms og Finnmark. Sie gilt als eine der nördlichsten Städte der Welt und ist ein bedeutender Ausgangspunkt für Touristen, die das Nordkap besuchen möchten, somit genau das richtige für uns
Aufgrund der Lage nördlich des Polarkreises erlebt die Stadt im Sommer die Mitternachtssonne, während es im Winter lange Dunkelperioden gibt.
Die Stadt hat rund 2.500 Einwohner. Obwohl Honningsvåg offiziell Stadtstatus hat, würde sie nach internationalen Standards eher als Dorf gelten.
Wir hatten vorab über Aida einen Ausflug zum Nordkap gebucht und nach einem tollen Frühstück im Rossini ging es um 8:30 Uhr schon los. Die Fahrt dorthin führte durch eine beeindruckende Landschaft aus kargen Felsen und schneebedeckten Hügeln. Am berühmten Nordkap-Plateau angekommen, bot sich uns trotz wechselhaften Wetters ein atemberaubender Blick auf das Nordmeer. Die markante Weltkugel-Skulptur diente als beliebtes Fotomotiv und erinnerte daran, dass wir uns an einem der nördlichsten Punkte Europas befanden. Neben dem berühmten Globus-Denkmal auf der Klippe des Nordkaps gibt es weitere Highlights wie zum Beispiel die Nordkaphalle oder das Postamt.
Nach 2 Stunden fuhren wir mit dem Bus wieder zurück Richtung Honningsvag.
Honningsvåg besticht durch bunte Holzhäuser, die einen schönen Kontrast zur kargen, felsigen Umgebung bieten. Die Stadt wirkt trotz ihrer abgeschiedenen Lage lebendig, nicht zuletzt durch die Fischerboote im Hafen und die kleinen Geschäfte und Cafés. Natürlich durfte ein Besuch im Weihnachtsgeschäft nicht fehlen.
Auch wenn das Wetter kühl und windig war, hinterließ Honningsvåg mit seiner einzigartigen Atmosphäre und der Nähe zum Nordkap einen bleibenden Eindruck. Eine Reise an diesen entlegenen Ort ist zweifellos ein unvergessliches Erlebnis.