Tag 7: Höhenmeter, historische Technik und ein geselliger Abend
Nach dem gemütlichen Vorabend starteten wir frisch in den Tag. Wir schwangen uns auf die Fahrräder und machten uns auf den Weg zur Schwebebahn. Für den Wechsel auf die andere Elbseite nutzten wir die Fähre – eine wunderbare kleine Auszeit direkt auf dem Wasser. Drüben angekommen, traten wir entspannt an der Elbe entlang bis zur Talstation weiter.
Die Tickets waren rasch besorgt, und schon ging es mit der geschichtsträchtigen Bahn bergauf.
Kurz zur Historie der Schwebebahn: Die 1901 eröffnete Dresdner Schwebebahn gilt als die älteste Bergschwebebahn der Welt. Konstruiert nach dem System von Eugen Langen (der auch die berühmte Wuppertaler Schwebebahn entwarf), überwindet sie auf einer Strecke von knapp 274 Metern etwa 84 Höhenmeter. Anders als bei normalen Schwebebahnen wird sie zusätzlich von einem Zugseil bergan gezogen.
Oben angekommen, wurden wir auf der Aussichtsterrasse belohnt: Bei einem kühlen Getränk genossen wir das fantastische Panorama und den weitläufigen Blick über ganz Dresden.
Wieder unten angekommen, führte uns unsere Radtour über ein weiteres Wahrzeichen der Stadt: das Blaue Wunder.
Kurz zum Blauen Wunder: Offiziell heißt die markante Stahlfachwerkkonstruktion Loschwitzer Brücke und wurde 1893 eingeweiht. In ihrer Entstehungszeit galt sie als technische Meisterleistung, da sie eine extrem große Spannweite ohne Strompfeiler im Fluss überbrückte. Den Spitznamen verdankt sie ihrem blauen Anstrich und dem staunenden Staunen der damaligen Bevölkerung über dieses ingenieurtechnische "Wunder".
Nach einem kurzen Stopp steuerten wir zügig wieder unseren Campingplatz an, denn der Zeitplan für den Spätnachmittag stand fest: Um 17 Uhr wurden wir pünktlich von unserer Weinwander-Gruppe abgeholt. Gemeinsam ging es zum Abendessen, wo wir den Tag in bester Gesellschaft und bei hervorragendem Essen ausklingen ließen.