Ostern 2014: 4 freie Tage wurden von uns natürlich genutzt und wir machten einen Tour nach Holland. Am Donnerstagnachmittag ging es zu unserem ersten Etappenziel, nach Salzbergen. Salzbergen ist erst einmal nicht sehr berühmt und vielleicht wären auch wir an dieser schönen Ortschaft vorbeigefahren, hätten uns Bernd und Rita nicht eingeladen. Am Spätnachmittag erreichten wir den im Oktober 2013 neueröffneten Wohnmobilstellplatz in der Emsstraße.

 

 

 

 

Der Wohnmobilstellplatz ist kostenlos und an einem Kanuclub und einer Reithalle gelegen. Die vier asphaltierten Plätze sind großzügig bemessen und bieten auch Dickschiffen platz. Da der Abend noch jung war und wir sowieso einkaufen mussten, schnallten wir unsere Fahrräder vom Wohnmobil und begaben uns auf Entdeckungstour. Ins Zentrum sind es nur ca. 1 Kilometer entfernt und alle wichtigen Einrichtungsstätten sind erreicht. Der Stadtkern bildet sich rund um die Kirche.

 

 

 

 

Nächster Morgen und kleine Herausforderungen. In der Nacht ist unser Gas auf einmal leer. Kein Problem, wir haben ja eine Ersatzflasche dabei. Aber nach kurzem Umstecken stellten wir fest, dass auch diese Flasche leer war.

 

Kurzerhand Strom angeschlossen (1 Euro pro 8h) und somit konnten wir den Kühlschrank versorgen und unser Womo mit Strom heizen. Rita und Bernd wollten uns eigentlich gegen 9:30 Uhr mit dem Auto holen, um dann gemeinsam mit uns zum Emsflower zu fahren. 9:10 Uhr standen die beiden bei unserem Womo und mit ihrer Alugasflasche im Gepäck. Nach kurzen Telefonaten durch Bernd und Rita (die beiden kennen halt die richtigen Leute), hätten wir unsere Gasflaschen noch am selben Tag tauschen können (Nicht zu vergessen, es war Karfreitag).

 

Danke noch einmal an Bernd und Rita für die super Unterstützung. Nachdem wir nun eine Gasflasche ganz in der Nähe vom Stellplatz tauschen konnten, fuhren wir nun Richtung Emsbühren zum Emsflower.

 

Fremdenführer Bernd zeigte uns erst einmal die riesigen Anlagen von Gewächshäusern rund um die Firma. Es war schon beeindruckend, wir groß diese Anlage ist.

 

 

 

 

 

 

 

Entgegen einer vorherigen Aussage am Vortag am Telefon, dass der Verkauf auch am Karfreitag geöffnet sei, entpuppte sich leider als falsch. Der Verkauf selber war an diesem Tag geschlossen und nur das Restaurant mit der angrenzenden Erlebnisswelt für Groß und Klein war geöffnet.

 

 

 

 

Der Eingangsbereich ist sehr imposant angelegt. Im Inneren sind die Tierwelt und die Pflanzenwelt zu bewundern.

 

 

Da geschlossen war, hieß es halt nur: Schauen aber nicht kaufen.

 

 

Nach einem tollen Nachmittag bei Bernd und Rita hieß es für uns auch schon wieder Abschied nehmen, da wir noch weiter nach Holland wollten. Am Spätnachmittag fuhren wir dann von Salzbergen in das 70 Kilometer entfernte Groenlo (NL).

 

Der vorab gebuchte Campingplatz „Marveld“ entpuppte sich als eine eigene Kleinstadt. Nachdem einchecken erreichten wir unseren Platz „A20“ auf einer großen Wiese. Wagen geparkt, ausrichten nicht notwendig da wir gerade standen und ab zum einkaufen.

 

Der eigene Campingsupermarkt bietet alles was man sich wünscht. Die Erkundung des Platzes wurde auf den kommenden Tag verschoben. Kar-Samstag, kein Regen und die Sonne lachte vom Himmel. 10 Uhr Fahrräder (Akkus waren schon wieder voll) abgeladen und wir machten uns auf den Weg ins 12 Kilometer entfernte Winterswjik.

 

 

 

 

Die meisten Camper kennen wahrscheinlich schon unser erstes Anlaufziel in Winterswjik. Das Einkaufsparadies für Camper „Obelink“. Wer es noch nicht kennen sollten, einfach mal unter www.obelink.de schauen.

 

 

 

 

Das wir nur mit Fahrräder in Winterswjik waren, war ein kleiner Vorteil für meine Geldbörse. Jedes mal haben wir immer zwischen 500 und 700 Euro ausgegeben. Da wir nun aber kein Transportmittel hatten, außer unsere Fahrräder, blieben die Einkäufe übersichtlich und klein. Nur 90 Euro ließen wir dort und der größte Erwerb waren neue Satteltaschen fürs Fahrrad.

 

Nächster Halt war die Einkaufsmeile von Winterswjik. Bei diesem schönen Wetter war vermutlich die ganze Stadt auf den Beinen. Unsere gewohnten Einkaufsläden, wie z.B. Xenos und Albert Hain, liefen wir an und fanden auch immer etwas schönes.

 

 

 

 

 

 

Das schönste für uns an Holland sind die ganzen breiten und separaten Fahrradwege. Auf dem Rückweg nach Groenlo fuhren wir eine kleine Nebenstrecke unweit der Hauptstraße.

 

 

 

 

Samstagabend, das Wetter hält und der Grill rief :-) Ostersonntag, ausschlafen war nicht zu denken, da die Nachbarskinder auf Ostereierjagt gingen. Der Campingplatz hat ein eigenes Spaßbad und dieses war im Preis mitgebucht. 11 Uhr ab ins Hallenbad und etwas schwimmen. Das Schwimmerbecken ist wirklich super und die Bademeister achten genau darauf, dass die Leute auch schwimmen können. Für Kinder ist die Spielwelt und der Nichtschwimmerbereich mit seiner langen Rutsche toll. Nach dem Schwimmen fuhren wir in die City von Groenlo. Die Geschäfte hatten alle geschlossen, aber wir schauten uns trotzdem die Ortschaft an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mitten im Zentrum entdeckten wir auf einmal einige Tiergehege mit Ziegen, Esel, Wild und Pferden. Die kostenlose Anlage liegt direkt am See.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Campingplatz bietet sehr viel Platz. Auf einer Wiese sind immer 10 Stellplätze enthalten und in der Mitte ein Spielgerüst für die Kleinen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Campingplatz ist sehr schön angelegt und bietet viele Möglichkeiten. Der Platz ist sehr auf Familien abgestimmt und kann daher auch lauter werden.