Umag 2020

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Im September stand unsere erste längere Tour mit unserem Malibu Van an und unser Ziel war eine Rundreise in Slowenien. Mittwochmorgen ging es gut ausgeschlafen in Springe los und die ersten 500 KM verliefen reibungslos. Geplante Ankunft an unserem ersten Ziel Bovec war laut Navigation 18:00 Uhr.

Um 13 Uhr machte ein großer Unfall auf der A9 unseren Plan einen Strich durch die Rechnung. Wir standen fast 4 Stunden in einer Vollsperrung kurz vor Denkendorf und damit rückte das Tagesziel in weiter Ferne.

Kurzerhand wurde umgeplant und wir fuhren noch bis Österreich und übernachteten auf dem Stellplatz an der Salzach in Goling.

Toller Blick auf die Berge.

Kosten pro Wohnmobil 9,90 und pro Person 1,50 Kurtaxe. ADAC Mitglieder erhalten 1,- Euro Rabatt. Der Stellplatz ist toll gelegen, nur 3 KM von der Autobahn entfernt und sehr ruhig.

 

Am nächsten Morgen kurz zum Einkaufen und dann weiter nach Slowenien, so der Plan. Auf dem Parkplatz vom Supermarkt ruckelte der Motor und die Kontrollleuchte des Motors blieb an. Hinweis im Display: Motor kontrollieren lassen.

Kurz bei Google Maps nach einer Fiat Werkstatt geschaut und angerufen. 30 Minuten später waren wir in der Werkstatt vom Autohaus Grödig bei Salzburg. Unser Van wurde sofort untersucht, Fehler schnell gefunden und behoben. Eine Einspritzdüse war etwas dicht.

So konnten wir unsere Reise mit etwas Verzögerung fortsetzen. Ein Top Service im Autohaus Grödig, schnelle Hilfe, toller Service und sehr zuvorkommend. Vielen Dank.

 

Auf dem Weg zur Autobahn ein Hinweisschild mit einer sehr interessanten Veranstaltung.

 

 

Nach dem Grenzübergang nach Slowenien wurde das Wetter einfach nicht besser, teilweise regen, Wolken hingen sehr dicht und tief, richtiges Herbstwetter. Die Wetter-App bestätigte die Annahme, es soll so bleiben, zu mindestens in den höheren Lagen von Slowenien. Kurzerhand wurde umgeplant und wir steuerten die Adriaküste an. Tolle Campingplätze an der slowenischen Adriaküste haben wir nicht gefunden, alle Bewertungen auf der bekannten Suchmaschine waren negativ. Wir fanden aber einen tollen Campingplatz auf der anderen Seite der Grenze, in Kroatien.

 

Der Weg dahin führte uns über Anhöhen und gab uns eine tolle Aussicht auf Koper.

 

 

Campingplatz Lighthouse bei Umag wurde 2019 neu gebaut, ist mit 30 Plätzen sehr klein, bietet ein Top-Waschhaus, sogar mit Spülmaschine und Waschmaschine. Stellplätze sind parzelliert und mit kleinen Hecken abgegrenzt, Strom und Wasser ist an jedem Platz vorhanden.

Kosten für eine Übernachtung 30,-.

In dem Preis sind alle Kosten abgedeckt, gutes WLAN ist ebenfalls vorhanden.

 

 

Der Platz hat seinen Namen aufgrund des Leuchtturms vor dem Campingplatz. Der Platz ist sehr ruhig und bietet eine tolle Aussicht auf das Meer.

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

Draußen frühstücken mit Blick auf das Meer Ende September 

 

 


Umag ist nur 8 Kilometer entfernt vom Campingplatz. Die Radwege dahin sind aber nicht gut zu befahren, daher haben wir die Alternativstrecke über die Hauptstraße nach Umag gewählt. 

 

In Umag ist alles vorhanden, von großen Einkaufszentren bis hin zu verträumte Gassen. Die alte Innenstadt ist besonders schön.

 

 

 

 

 

 

 

Vorbei an dem Tennisstadion von Umag.

 

 

 

Wieder zurück zum Platz noch ein paar Bilder von Oben.

 

 

 

 

 

Das Waschhaus auf dem Campingplatz hat einen sehr hohen Standard. Wurde 3-4x am Tag gereinigt. 

 

   

 

 

Die nächsten Tage verbrachten wir mit radfahren, schwimmen, relaxen usw. Direkt am Campingplatz ist ein kleines Restaurant, dieses ist ok, aber nichts besonderes. Gute Erfahrungen haben wir beim Restaurant am 300 Meter entfernten Kreisel gemacht. Tolles Ambiente, zuvorkommende Bedienung, faire Preise.

 

Ein paar Tage später ging es mit dem Van nach Porec, Ziel war ein Campingladen. Unsere Wasserpumpe hatte leider die Funktion eingestellt und im Van ohne Wasser ist nicht so schön. In Porec hatten wir einen sehr schönen Campingladen gefunden der nicht nur eine Wasserpumpe zur Wahl hatte, sondern über 15 Stück. Das Personal ist sehr freundlich und hilfsbereit. LINK

 


Auf dem Rückweg legten wir einen Stopp bei der Jama Baredine Höhle ein. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonderpreis für 2 Erwachsene mit deutschem Guide 150 Kuna. 5 Ebenen wurden besichtigt und es ging 270 Stufen in die Tiefen. Lohnt sich auf jedem Fall.

 


Da das Wetter in Kroatien umschlug und für die kommenden Tage nur noch Regen vorausgesagt wurde, nahmen wir nach 5 Tage wieder Kurs auf Deutschland. In Bad Aibling hatten wir einen Zwischenstopp eingelegt und auf dem Stellplatz an der Therme übernachtet.

Kosten pro Übernachtung: 10,-.

Der Stellplatz ist sehr schön, aber war zu unserem Zeitpunkt sehr überlaufen und wir hatten den letzten Platz in einer hinteren Ecke ergattert. Wenn ihr nun denkt, dort ist doch genug Platz vorhanden, dem sei gesagt, dass hinter unserem Wohnmobil noch ein weiteres Wohnmobil stand.

 

 

Nach einem schönen Abend mit Nahid und Christoph beim Italiener (kennengelernt auf dem Campingplatz in HR) und einer ruhigen Nacht ging es am nächsten Morgen weiter und unser Ziel war Carthago in Aulendorf. Die Fahrt über die Landstraßen ist schon spannend und nach einer gefühlten Ewigkeit erreichten wir Carthago-City.

 

 

Und wir konnten unseren Van einmal genauer von "Innen" bestaunen

 

 

Einmal durch die Ausstellung und nach 2 Stunden ging es weiter Richtung Ulm.


Der Wohnmobilstellplatz am Donaubad war unser Ziel, leider war auch dieser bis auf den letzten Platz ausgebucht, aber es gab Ausweichstellen gegenüber auf dem Parkplatz der Therme. Hier gibt es aber keinen Strom und WLAN-Empfang ist ebenfalls nicht möglich. Duschen können für 2,- Euro in der Therme genutzt werden, V und E ist im Übernachtungspreis von 10,- enthalten.

 

Die Innenstadt ist sehr schnell mit dem Fahrrad zu erreichen und bietet viele Möglichkeiten zum bummeln.

 

 

 

 

 

Ulm selber ist sehr schön und der reguläre Wohnmobilstellplatz auch, aber den Ausweichplatz empfanden wir als sehr herausfordernd. Viele LKWs nutzen den Parkplatz zum Wenden und zum Umladen ihrer Waren und daher ist es teilweise sehr laut und unruhig.


Unser nächster Anlaufpunkt war das Technik-Museum in Sinsheim. Im letzten Jahr hatten wir schon das Schwester-Museum in Speyer besucht und nun stand Sinsheim auf dem Plan. Parken mit dem Wohnmobil war kein Problem.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach 4 Stunden und vielen Eindrücken später saßen wir wieder im Van mit Ziel Heidelberg.


Der angefahrene Wohnmobilstellplatz war komplett voll und wir fuhren dann zum Campingplatz Heidelberg. Ich muss einmal erwähnen, dass wir außerhalb der Ferien gereist sind und mitten in der Woche, daher hat uns die starke Auslastung der Stellplätze schon sehr überrascht. Der Campingplatz liegt direkt am Fluss Neckar und bietet eine tolle Sicht.

 

 

Strom ist nicht ausreichend vorhanden und die Platzeinteilung erfolgt nach dem Prinzip, such dir eine freie Stelle. Die Duschen und Toiletten sind uralt und könnten eine Renovierung vertragen, aber sauber.

 

 

 

 

V und E ist eine richtige Katastrophe. Abwasser in den Gulli laufen lassen und dieser befindet sich auf der schrägen Einfahrtstraße, wenn das Wasser nicht in den Gulli läuft, kann mit einem grauen Regenfallrohr nach geholfen werden.

 

 

 

Frischwasser kann nur über ein festmontierten Wasserschlauch aufgefüllt werden. Da ich nur meinen eigenen Wasserschlauch nutze, kam das für mich nicht in Frage. Keine 5 Gehminuten ist ein Rewe Lebensmittelladen vorhanden und vor der Campingplatz hält der Bus nach Heidelberg. 

Da uns der Campingplatz überhaupt nicht gefiel, fuhren wir nach nur einer Übernachtung weiter und suchten uns einen neuen schönen Campingplatz. Vorher besuchten wir dann aber noch den Zoo Heidelberg. Mit dem Van bekamen wir direkt einen Parkplatz vor dem Eingang.

 

 

Eintritt pro Person 12,80 Euro.

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

et.    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein toller Zoo mit Wiederholungsfaktor.

 


Wir fanden einen schönen ruhigen Campingplatz in Wiesbaden, Campingplatz Maaraue. Blick auf den Rhein und nicht weit von der Innenstadt Mainz. 

 

 

Die Betreiber sind sehr nett und ein kleiner Campingladen rundet das Bild des Platzes ab. 

Kosten pro Übernachtung mit Strom 28,50 Euro,

 

 

 

 

Mit dem Rad ist die Innenstadt in nur 10 Minuten zu erreichen.    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Dom darf natürlich nicht fehlen.

 

 

 

 

 

 

   

 

Nach 4 Tagen fuhren wir dann wieder nach Hause, da der Urlaub vorbei war. 

 

Unsere Entscheidung zum Wechsel vom großen Wohnmobil auf einen Kastenwagen war genau richtig und dieser Urlaub hat es gezeigt. Wir sind flexible, können spontaner sein und unser Van ist stadttauglich.